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Brandheader d'arbo

Im Jahr 1879 begann die Familie Darbo, aus Früchten Konfitüren, Sirupe und feine Fruchtliköre herzustellen. Mehrfache Auszeichnungen der in einem kleinen Obstdampfwerk im altösterreichischen Görz erzeugten Delikatessen zeugen davon, dass der Name Darbo bereits in dieser Zeit für die liebevolle Verarbeitung von Früchten stand. So wuchs langsam ein über die Stadt hinaus bekanntes und geschätztes Unternehmen heran. Als jedoch über Europa der Erste Weltkrieg hereinbrach, wurde das mit Stolz betriebene Obstdampfwerk erheblich beschädigt und die Mühen vieler Jahre schienen zunichte gemacht. So kam es, dass die Familie die Stadt Görz verlassen musste und sich in Stans in Tirol niederließ. Trotz dieser herben Rückschläge baute die Familie das Unternehmen rasch wieder auf und konzentrierte sich fortan auf die Zubereitung feiner Konfitüren und die Abfüllung von Honig. Als hilfreich erwies sich hierbei, dass bereits in den 1920er Jahren ein leichter Aufschwung des Tourismus in Tirol zu bemerken war. Gäste von nah und fern konnten sich somit von den Köstlichkeiten aus dem Hause Darbo überzeugen. Bestärkt durch die steigende Nachfrage wagte sich die Familie in den 1950er Jahren an die Errichtung eines neuen Werkes und es gelang auch vermehrt, private Haushalte als Kunden zu gewinnen. 

Sowohl im Lebensmitteleinzelhandel als auch in der Gastronomie konnte Darbo nach und nach seinen Marktanteil und sein Sortiment ausbauen und – nicht zuletzt aufgrund der Treue seiner Kunden – die Marktführerschaft bei Konfitüre und Honig in Österreich erringen. Der Erfolg in Österreich war eine schöne Bestätigung für den eingeschlagenen Weg, und so wagte man auch den einen oder anderen Blick über die Grenzen hinaus. Doch schnell wurde erkannt, dass der Betrieb am bestehenden Standort nicht ausreichte, um neue Märkte zu beliefern. Nach einer intensiven Planungszeit wurde im Jahre 1990 ein weiteres Werk in Stans eröffnet. Immer häufiger gelang es nun, die feinen Konfitüren, Honige und Sirupe auch in die Regale jenseits heimischer Grenzen zu platzieren. Mitte der 1990er Jahre entstand zudem die Idee, Zubereitungen aus Früchten für Molkereien, Bäckereien und Konditoreien herzustellen, und so fanden die feinen Früchte von Darbo auch ihren Weg in so manchen Faschingskrapfen und ins Fruchtjoghurt. Im Jahre 2009 vertraute Klaus Darbo nach jahrzehntelanger Führung des Unternehmens die weiteren Geschicke seinem Sohn Martin an, der seitdem gemeinsam mit seinem Onkel Adolf das Unternehmen in fünfter Generation leitet. Darbo ist heute ein namhaftes mittelständisches Familienunternehmen, das an drei Tiroler Standorten hochwertige Produkte für den Lebensmitteleinzelhandel, für die Gastronomie und Hotellerie sowie für weiterverarbeitende Lebensmittelunternehmen herstellt.

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