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Januar Box Genussreise: Krapfen

Krapfen mit Marmelade

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Auch dieses Jahr heißt es wieder: Fasching bzw. Karneval rückt näher! Auch wenn nicht jeder das bunte Treiben mag, gibt es immer etwas worauf sich jeder freuen kann: die luftig-leckeren Krapfen! Das leckere Schmalzgebäck hat soo viele Namen, da kann es immer wieder zu Diskussionen kommen. Heißen sie nun Krapfen, Berliner, Pfannkuchen, Fastnachtsküchle oder Kreppel? Über den Namen wird es wahrscheinlich immer wieder Streitigkeiten geben. Wenn es aber um den Geschmack geht sind sich die meisten einig: in der närrischen Zeit sind Krapfen unverzichtbar! 

Wenn du die fünfte Jahreszeit auch kaum noch abwarten kannst und dich schon ein wenig darauf einstimmen möchtest, habe ich hier was für dich. Mit der Januar Box begeben wir uns mit dir zusammen auf eine Genussreise und starten mit himmlisch leckeren Krapfen. 😍 Wahrscheinlich hast du Krapfen noch nie selbst gebacken, aber soo schwer ist das wirklich nicht. Und das Ergebnis wird sich auf alle Fälle lohnen. Selbst gebacken schmeckt doch alles immer nochmal besser. 

Januar Box Genussreise: Krapfen

“Ich bin ein Berliner!”

Nicht nur der Name, sondern auch die Herkunft der Krapfen ist umstritten. Es kursieren die verschiedensten Theorien zur Entstehung: während der sogenannten Bacchanalien, einem wilden Frühlings- und Fruchtbarkeitskult im antiken Rom, wurden angeblich Unmengen Krapfen verzehrt, da sie als Fruchtbarkeitssymbol galten. Diese Feierlichkeiten ähnelten schon damals ein wenig dem neuzeitlichen Karneval mit Musik, Tanz und Rollenspielen, allerdings in exzessiverer Form. 

Eine weitere Spur der Krapfen führt ins Österreich des 17. Jahrhunderts zur Wiener Hofratsköchin Cäcilie Krapf. Für den Hofball des Wiener Kongresses kreierte sie kleine, im Fett schwimmende Teigkugeln, die mit Früchten gefüllt waren. Der Legende nach ist aber eigentlich ihr Lehrling für die Entstehung der Krapfen verantwortlich. Denn wutentbrannt soll sie ihm einen Teigklumpen entgegengeworfen haben, um sein unangemessenes Benehmen zu strafen. Als er dem Wurfgeschoss gekonnt auswich, landete es versehentlich in einer Pfanne mit heißem Fett. Frau Krapf freute sich über diese neue Entdeckung und benannte die süßen Teilchen später nach ihrem Nachnamen. 

Da aller guten Dinge ja bekanntlich drei sind, wollen wir auch die nachfolgende Legende nicht unerwähnt lassen. Demnach erfand ein preußischer Zuckerbäcker den Ur-Berliner. Der sollte nämlich 1756 eigentlich Friedrich dem Großen als Kanonier in der preußischen Armee dienen, erwies sich jedoch als untauglich. Dennoch durfte er als Feldbäcker im Regiment bleiben und entwickelte aus Freude darüber die wundersame Idee, kleine Kanonenkugeln aus Hefeteig zu formen und zumindest damit Eindruck zu schinden. Aus Ermangelung eines Ofens buk er sie in heißem Fett über dem offenen Feuer und schwupps ward der Berliner geboren.

Was davon nun stimmt, wissen wir nicht – aber was wir wissen, ist, dass unser Rezept närrisch gut ist! 😉 

Das Krapfen Rezept

Januar Box Genussreise: Krapfen

Krapfen mit Marmelade


Zubereitungszeit: 40 Minuten
Back-/Ruhezeit: 2 Stunden
6 Stück

Zutaten

  • 65 g Milch
  • 45 g Butter
  • 250 g Mehl
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 30 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei, M
  • 1 Eigelb, M
  • 1-2 l Sonnenblumen-/Rapsöl
  • Marmelade
  • Puderzucker zum Bestreuen

Anleitung

  • Die Milch erwärmen und die Butter im Topf oder der Mikrowelle zerlassen. Alles auf Handwärme abkühlen lassen.
  • Das Mehl mit der BIOVEGAN Meister Backhefe vermischen und alle anderen Zutaten (außer Öl, Marmelade und Puderzucker) zufügen. Alles mit dem Knethaken der Rührmaschine mind. 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort oder im Backofen bei 30 °C mind. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat.
  • Nach der Gehzeit den Teig nochmal kurz gut durchkneten. Den Teig auf ca. 75 g große Stücke aufteilen und zu Bällchen formen. Auf eine bemehlte Unterlage setzen und wieder etwas flach drücken. Nun nochmal mind. 45 Minuten gehen lassen, bis sich die Teiglinge verdoppelt haben und schön rund aufgegangen sind.
    Teiglinge etwas flach drücken
  • Neutrales Öl (oder Butterschmalz) in einem Topf auf 160–170 °C erhitzen. Die Temperatur ist auf niedriger Stufe richtig, wenn von einem ins Öl getauchten Holzlöffel kleine Bläschen aufsteigen. Am besten die Temperatur zusätzlich mit einem Fleischthermometer* messen. Die Krapfen vorsichtig von der bemehlten Fläche heben, dabei aufpassen, dass die Oberfläche dabei nicht mit den Fingern eingedrückt werden. Mit der runden Oberseite zuerst ins Öl gleiten lassen und den Topf mit einem Deckel verschließen. So entsteht Wärme und die flache Unterseite des Krapfens kann aufgehen. Ca. 2–3 Minuten frittieren, dann erst herum drehen und nochmal ca. 2–3 Minuten frittieren. So entsteht der schöne weiße Rand (sind die Krapfen zu wenig gegangen bleibt der schöne weiße Rand aus). Mit der Schöpfkelle heraus holen und auf einem Küchenpapier ablegen. Die restlichen Krapfen ebenfalls frittieren und etwas abkühlen lassen.
  • Die Krapfen mit dem Stiel eines Holzlöffels seitlich einstechen, so dass ein Hohlraum entsteht. In das entstandene Loch den Fruchtaufstrich von Marmetube einstecken und einfüllen. Puderzucker mit einem kleinen Sieb großzügig über die Krapfen streuen. Frisch serviert schmecken die Krapfen am besten.
    Die Krapfen seitlich einstechen und mit Marmelade füllen.
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Video-Tutorial für Krapfen

Weitere Rezepte aus der Januar Box “Genussreise”

Die Genussreise führt uns weiter bis nach London und Paris. Mit eingepackt haben wir für dich das wahrscheinlich beste Rezept, das England jemals hervorgebracht hat: kleine Banoffee Pies. Eine süße Sünde, die jede einzelne Kalorie wert ist! Aus der französischen Patisserie wartet auf dich ein echter Klassiker: zuckersüße Petits Fours. 😍

Das war in der Januar Box “Genussreise”

Genussreise Box Inhalt – Unboxing

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